Veranstaltung


NABU e.V. Bundesgeschäftsstelle, Charitéstraße 3, 10117 Berlin
13:00 - 15:30 Uhr

Politik

ENavi Diskussionsveranstaltung: Klimaschutz im eigenen Haushalt: Wie kann die Politik die Verbraucher*innen besser unterstützen?


Im Rahmen der transdisziplinären Forschung für die Energiewende im Kopernikus-Projekt "Energiewende-Navigationssystem“, kurz ENavi, haben Forscher*innen unter anderem untersucht, zu welchen Lebensstiländerungen Bürger*innen in Deutschland bereit wären und welche unterstützenden, politischen Maßnahmen hierfür nötig sind.

ENavi soll dazu beitragen, die Energiewende nachhaltig und mit größtmöglicher Akzeptanz voranzutreiben. Dafür sollen Expertise aus den unterschiedlichen Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft gebündelt und die Erkenntnisse zu nachhaltigen Transformationspfaden der Politik an die Hand gegeben werden. In der ersten Projektphase 2016 -2019 wurden hierfür zu den Schwerpunktthemen „Transformation des Stromsystems“, „Dekarbonisierung des Verkehrssystems“ und „Wärme und intelligente Steuerung“ transdisziplinär geforscht.

 

Das Arbeitspaket „Verhalten und Lebensstile“ untersuchte bei unterschiedlichen Akteuren, wie Haushalten oder Unternehmen, Einflussfaktoren auf das Entscheidungs- und Nutzungsverhalten, identifizierte Innovationsstrategien und erforschte die Wirksamkeit von innovativen Interventionen und Fördermaßnahmen sowie die Akzeptanz von Maßnahmen.

 

Der Schwerpunkt der Studien lag im Bereich der Mobilität sowie im Bereich der intelligenten Steuerung. Wann steigen Autobesitzer*innen auf neue Mobilitätsangebote wie Ridesharing bzw. On-Demand Shuttle um, unter welchen Bedingungen entscheiden sich Konsument*innen tatsächlich für Elektroautos, wer nutzt Smart Meter Systeme zum effektiven Stromsparen? Die Ergebnisse dieser Studien machen deutlich, dass die Bereitschaften in der Bevölkerung groß sind. Aber zur Hebung dieser Potenziale bedarf es zusätzlicher Steuerungsmaßnahmen seitens der Politik.

 

Im Rahmen einer Mittagsveranstaltung wollen wir nun mit Ihnen ins Gespräch kommen. Gemeinsam mit Wissenschaftler*innen, Vertreter*innen der Zivilgesellschaft und mit Politiker*innen wollen wir diskutieren, was engagierte Bürger*innen von der Politik brauchen, um den Klimaschutz in ihrem Alltag aktiv voranzutreiben.

Weitere Informationen zum Ablauf entnehmen Sie bitte dem Anhang.

Wir freuen uns auf Sie. Melden Sie sich bitte bis zum 13. September 2019 unter hello(at)forschungswende.de  an.

 

Diese Veranstaltung wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.