Veranstaltung


Messezentrum Nürnberg
Biofach

F&I Governance

Forschung für den Ökolandbau – praxisnah, partizipativ, international!


Nach wie vor ist der Ökolandbau in der Forschungsförderung deutlich unterrepräsentiert – von einer gezielten Offensive in Richtung 20 % ganz zu schweigen! Verantwortlich waren bisher auch die starren Strukturen der traditionellen Forschungspolitik und -förderung. Mit dem neuen EU-Forschungsrahmenprogramm „Horizon 2020“, der europäischen Öko-Innovationsplattform „TP Organics“ und der deutschen Bioökonomiestrategie bieten sich neue Möglichkeiten, praxisnahe Innovations- und Forschungsansätze zur Optimierung des Ökolandbaus zu entwickeln und dafür auch die notwendigen Ressourcen zu mobilisieren. 

Auch in den nationalen Forschungs- und Innovationsprogrammen und -strategien stehen – theoretisch – umfangreiche Mittel bereit. Bisher fehlt es jedoch an einer schlagkräftigen Partizipationskultur und -infrastruktur, mit der sich der deutsche Bio-Sektor erfolgreich am Wettbewerb um Forschungskapazitäten und -ressourcen beteiligen könnte. 

Inwieweit sind Plattformen wie TP Organics oder die deutsche Initiative „Forschungswende“ geeignet, Impulse aus der Ökologischen Lebensmittelwirtschaft für die Konzeption und Ressourcenausstattung der öffentlichen Forschungsprogramme aufzugreifen? Und welchen Beitrag kann der Sektor selber leisten, um eine starke und praxisnahe Forschungsdynamik zu unterstützen? 

ReferentInnen: Dr. Steffi Ober (Plattform Forschungswende), Bram Moeskops (IFOAM EU Group) und Dr. Stephanie Fischinger (Verbund Ökologische Praxisforschung).

Moderation: Peter Röhrig (Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft)

Die BÖWL Veranstaltung auf der Biofach ist eine Kongressveranstaltung im Forum Wissenschaft.

Zum Thema